Der Bundestagskandidat:in von Bündnis 90/Die Grünen, Marcel Richter, spricht sich entschieden gegen das geplante interkommunale Gewerbegebiet südöstlich des Autobahnkreuzes A2/A39 aus. Richter teilt die Bedenken der Bürgerinitiative Gegenwind Scheppau und fordert eine nachhaltige, an den tatsächlichen Bedürfnissen orientierte Flächenpolitik.
„Das geplante Gewerbegebiet ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Die Zahlen zeigen klar, dass in der Region bereits ausreichend Gewerbeflächen vorhanden sind. Es gibt keinen nachvollziehbaren Bedarf für eine weitere großflächige Versiegelung wertvoller Naturflächen“, erklärt Marcel Richter.
Ökologische und wirtschaftliche Fehlentscheidung
Das betroffene Gebiet ist Teil eines wichtigen Biotopverbunds und grenzt an geschützte Naturräume. Die geplante Versiegelung würde nicht nur wertvolle Lebensräume zerstören, sondern auch die lokalen Ökosysteme nachhaltig beeinträchtigen.
„Wir dürfen nicht den Fehler machen, kurzfristige wirtschaftliche Interessen über den langfristigen Schutz unserer Umwelt zu stellen. Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik muss ressourcenschonend sein und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten“, so Richter weiter.
Neben den ökologischen Auswirkungen sieht die Bundestagskandidat:in auch wirtschaftliche Risiken: „Viele bestehende Gewerbeflächen in der Region stehen bereits leer oder sind nicht ausgelastet. Eine neue Fläche auf Vorrat zu schaffen, ist wirtschaftlich unverantwortlich und geht zulasten von Natur und Landwirtschaft.“
Bürgerbeteiligung ernst nehmen – Alternativen fördern
Richter fordert, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger stärker in die Planungen einfließen. „Die zahlreichen Einwände der Bürgerinitiative zeigen, dass hier kein breiter gesellschaftlicher Konsens besteht. Eine echte Bürgerbeteiligung bedeutet, Alternativen zu prüfen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.“
Als Alternative schlägt Marcel Richter eine stärkere Fokussierung auf Flächenrecycling vor: „Anstatt neue Flächen zu verbrauchen, sollten wir bestehende Industriebrachen nutzen und revitalisieren. Das ist ökologisch sinnvoller und verhindert weitere Flächenversiegelung.“
Fazit: Nachhaltige Wirtschaft statt Naturzerstörung
Für Marcel Richter steht fest: „Dieses Gewerbegebiet darf nicht kommen. Statt Natur und Landwirtschaft zu opfern, müssen wir intelligente, nachhaltige Lösungen für wirtschaftliches Wachstum finden. Ich werde mich im Bundestag für eine umweltgerechte Flächenpolitik einsetzen, die Klima- und Naturschutz mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet.“
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